Archiv der Kategorie 'the world trough my eyes'

Polyfantasia.

Der Volllständigkeit halber: Ich sagte ja, dass ich zur Polyfantasiawoche nach Erfurt gehen würde. Tat ich auch. Aber weil ich nur von Montagabend bis Mittwochmorgen in Erfurt war, lest ihr lieber auf dem Blog der queer-feministischen Gruppe „wider die Natur“ nach, wie die Woche so war! Denn da steht das alles viel genauer :)

Do you want to go to the seaside?



(Photgraphiert von fireball Joël)

Die geneigte Leserschaft wird sich schon beim vorhergehenden Eintrag gefragt haben, ob die KleineGoettin etwa den besten Ort auf der ganzen Welt besucht hat: Das Meer.
Und ja: Hat se! Endlich mal wieder! Und diesmal sogar den Atlantik (wobei fireball Joël ihr ja erklärte, dass sie schon ziemlich oft am Atlantik war, weil Nord- und Ostsee da ja auch irgendwie dranhängen) in Belgien und das war alles sehr erfreulich.
Davor war sie noch n halben Tag in Luxemburg, das war natürlich auch sehr aufregend und so siehts da aus:

(Bild is auch vom fireball Joël!)

Am Meer war’s toll, die KleineGoettin hat sich trotz Windstärke 12 (oder so) wagemutig in die Fluten gestürzt. Und ganz unglaublich viel Pizza gegessen. Und alles andere steht eigentlich hier. Ende der Geschichte :)

(Wobei: Nur Ende dieser Geschichte! Schon morgen gehts‘ noch einmal in die weite Welt hinaus, diesmal nach Erfurt, zur Polyfantasiawoche. Auch davon gibt’s dann hoffentlich spannendes zu berichten!)

end times.

(Bild hat der Diego gemacht; zu dem gibt’s aber keinen Link)

Im Sommer verreist die Göttin. Das hat Tradition, das hat sie schon immer so gemacht. Und vorallem liebt sie das Reisen. Die vergangene Woche hat sie nach Kassel geführt, wo sie einen Freund besuchte und neue tolle Leute (und Katzen) kennenlernte. Die meiste Zeit saß sie herum und hörte wunderbare Musik. Sie hat jetzt ne ganze Liste mit supertoller neuer Musik, aber gerade eine Band möchte sie euch unbedingt an’s Herz legen: Eels heißen die und sind großartig. Zum rumsitzen und zum wegträumen; morgens und abends. Yeah. Große Liebe und so, nä?

Ansonsten hat die KleineGoettin diesen Sommer auch schon viel über das Leben und so nachgedacht und hofft, diese Gedanken bald mit euch teilen zu können. Aber jetzt ist sie erst einmal in sehnsuchtsvoller Erwartungshaltung, was als nächstes passieren wird. Kassel war klasse (haha, Wortspiel!!!) und der restliche Sommer soll das ja auch noch werden.

it’s such a fairy tale world.

mal wieder vom sommer/ zum Duschen brauch ich kein Warmwasser mehr.

Ich liebe die Hitze.

Die Hitze lässt mich nicht mehr klar denken; sie raubt mir den Schlaf. Ich werde ihn nicht nachholen können. Zu wichtig ist mir das Leben.
In vier Wochen werde ich frei sein. Eine bedingte Freiheit, natürlich; eine zeitlich begrenzte. Aber dann zumindest werde ich mir einbilden können, dass nichts mich aufhalten wird.
Noch immer weiß ich die Wege nicht, die ich diesen Sommer gehen werde. Noch immer kann ich mir nicht vorstellen, mit wem ich die Zeit teilen werde. Aber das macht nichts.

Voriges Jahr schrieb ich – schrieb und wusste ich – dass ich mich mitten in einem unvergesslichen Sommer befände. „Nein, ich denke, ich werde mich an ein buntes Chaos erinnern und an Wünsche und vielleicht an zu wenig Schlaf aber vielleicht auch nicht. Zumindest an Musik werde ich mich erinnern und an wahrgemachte Träume, an Freundschaft und daran, dass es warm war.“, schrieb ich und meine Prophezeiung sollte wahr werden. Während diesem Winter, an den so viele nicht einmal mehr zu denken wagen, fragte ich mich oft, ob es überhaupt jemals einen Sommer geben wird, der an den letzten herankommt.
Ich glaube, es gibt ihn.

Hier, heute, jetzt.

Ich liebe die Hitze auch wenn sie mich durcheinander bringt. Ich denke wirr wie immer, doch noch ein bisschen mehr Schwermut tränkt mein Herz. Wunderer Schwermut, der mich erkennen lässt, dass wir alle bald fliegen werden. Auch das ist so ein Gedanke, an den ich mich noch gewöhnen muss.

Some skies are better than others.

Zur Zeit ist der Himmel wahrscheinlich überall super.
Am Wochenende war ich in Wien und weil ich doch immer blogge, wenn ich irgendwo war, wo ich sonst nicht bin, dachte ich mir, dass ich auch darüber bloggen sollte. Der Himmel war ziemlich gut, ich holte mir tragischerweise nen Sonnenbrand. Aber im Grunde genommen macht das nichts, denn DANN WERD ICH BRAUN!!! Hautkrebs ftw.
Ähm. Und außerdem war da natürlich Donauinselfest. Wikipedia sagt, dass das das (dass das das :D ) größte Freiluftevent Europas sei. Also so von der Anzahl der Leute, die da kommen. Zwar konnte man sich in der Menschenmenge prakitsch nicht bewegen und deswegen hab ich relativ wenige Bands gesehn; außerdem war das eine ziemlich kommerzielle Veranstaltung, allerdings war es trotzdem ziemlich super mal wieder Festivalluft zu atmen und nicht arbeiten zu müssen. Und so. Das war ja mein Bestreben.

Okay, das ist ein merkwürdi ger Eintrag, aber immerhin habe ich so auch diese Reise dokumentiert.
Morgen oder so schreib ich was über Fußball und so.

All the dreams we held so close seemed to all go up in smoke.

Ach, wir ersticken an den geküssten Küssen –
werden uns fremd
und finden nichts dabei.

Früchte des Zorns – Was ist eigentlich Liebe?

Dass die Explosion kommen würde, das war schon lange klar. Wie die Explosion genau aussehen sollte allerdings, war weniger offensichtlich. Ein Gehirn, das schon viel zu lange nicht mehr richtig funktionierte geschändet durch Schlafmangel und Gedanken: Ein Mensch der schwankt.

Fallen lassen ist so einfach. Einfach und schön. Dann bleiben Spuren zurück, aber von Begegnung und Berührung habe ich schon zu oft erzählt. Die Frage, ob Zweifeln erlaubt ist ist noch immer nicht geklärt. Spielt das eine Rolle? An die Regeln hält sich schon lange niemand mehr. Auch der Mensch, der schwankt, nicht. Er steht mit dem Blick nach vorne in der verendenden Welt und wartet noch immer auf den Knall.

Der Knall kommt. Viel leiser als gedacht.

Erst als der Mensch schon zerfetzt am Boden liegt, wird ihm bewusst, dass die Explosion von innen kam. Die Organe liegen zermalmt um das Zentrum, um das taube Gehirn, herum. Leise Musik weht von irgendwoher über den Körper, während alles Leben aus ihm weicht. Fallen lassen ist so einfach. Einfach und schön. Aber der kleinste gemeinsame Nenner ist manchmal die größte mögliche Verwirrung.

Auch das kann passieren.

flounce.

Nightfall.

Wir liegen alle in der Gosse und voller Sterne ist die Welt.

Früchte des Zorns – Brennen

Und ich denk: Du lebst nur einmal. Deswegen auch schwuler Sex, Drogen, sich kaputtfeiern. Deswegen auch jedes Verbot kippen. Alles dem Erleben unterordnen. Am Ende bezahlt dich keiner fürs Gehorchen. Und: Eine Sache zu erleben oder eine Sache zu verpassen – wenn du es nur bewusst genug tust, ist es dasselbe Gefühl in derselben Intensität, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Wenn du etwas nicht erreichen kannst, sollst du umso konsequenter scheitern.

aus: Airen – I AM AIREN MAN; Blumenbar Verlag, ISBN 978 -3-936738-85-8

lake constance.