Don‘t come closer or I‘ll have to go.

- no one told me how to live alone.

Ich habe mir eine Aufgabe gestellt, die ich erfüllen will. Das Leben, das ich jetzt lebe ist befristet, das darf ich nicht vergessen. Melancholie kann ich so nicht überwinden, auch nicht das Gefühl Dinge zu verpassen.

Wir haben den Krieg gelernt, in meinem Alptraum. Wir haben uns gegenseitig umgebracht, in der Wüste in der wir waren. Der Sand roch gelb und nach Blut. Soviel haben wir verborgen, voreinander. Schrapnell wird für weiche Ziele eingesetzt, für Menschen. Ich möchte den Krieg vergessen, möchte das Leben vergessen, das ich jetzt lebe. In den Arm genommen hast du mich nicht.

Es war eine wahnwitzige Idee, mich auf all das einzulassen. All den ‚was wäre wenn’s‘ zu viel Bedeutung beizumessen und mich zu verlieben. Dass es leicht ist, kann ich nicht sagen, aber es ist so leicht. Ich würde mir wünschen, ich hätte dich nie kennengelernt. Ich würde mir wünschen, dass ich Abschied nehmen kann.

Denn dem Krieg möchte ich entgehen. Der Traum war so eng und so wahr und als ich in der Nacht aufwachte und die Regentropfen am Fenster beobachtete tat die Welt mir weh. Am Morgen danach „Full Metal Jacket“. Essen konnte ich nicht dabei, nur geweint hätte ich gern. Wenn die Musik da ist und die Wolken ganz schnell vorbeiziehen, an dem Fenster neben dem ich gerade liege, dann kann ich atmen. Aber die Wolken werden die Wüste nie erreichen. Jeder stirbt alleine im Krieg.

Ich werde dich verlassen und das weißt du. Ich werde dich verlassen, das hoffe ich zumindest.