Falling asleep with your arms around me.

Ich muss im Dunkeln lächeln, als deine Wange meine Stirn berührt. Dein Atem beruhigt sich und ich höre die beim Einschlafen zu. Gut, dass du hier bei mir bist, gut dass dein Bart an meiner Stirn kratzt. Und alles was ich brauche heut Nacht ist eigentlich nicht viel. Nur einen Platz von dem aus ich deinen Schlaf beobachten kann, das ist eigentlich nicht viel.

Ich fühl mich wohl mit dir; ich kann ehrlich zu dir sein. Dein Brustkorb hebt und senkt sich und wenn du schlecht träumst, dann streiche ich dir zerstreut durch dein Haar. Du hast schönes Haar. Du zuckst dann immer ein bisschen, wenn du schlecht träumst, und ich hab Angst, dass du mich irgendwann noch erschlägst. Ich finde, du solltest nicht schlecht träumen. Gute Menschen haben es verdient gut zu träumen. Und du bist gut. Du bist so gut und es ist schön, dass ich jetzt neben dir liege. Unwichtig, was noch passieren wird – unwichtig, was früher schon passiert ist. Egal neben wem ich schon aufgewacht bin, egal neben wem du noch aufwachen wirst; jetzt liege ich in deinen Armen und höre deinen Atem. Was kann es Schöneres geben? Meine Welt aufgehoben.

Du weißt vielleicht nicht, wie adrett geschwungen die Linien deiner geschlossenen Augen sind. Ich könnte dir so viel über deine Vorzüge erzählen; flüsternd könnte ich die ganze Nacht davon sprechen, was ich so sehr an dir schätze.
Ich verbringe gerne Zeit mit dir, schlafe gerne neben dir ein und kann meine Finger nicht von dir lassen. Ich mag es, nachts aufzuwachen und dich im Halbschlaf in den unmöglichsten Positionen mit mir verkuddelt vorzufinden. Ich mag so viel an dir.
Langsam überkommt mich die Müdigkeit und ich merke, wie ich einschlafe. Meine Gedanken driften ab und auch mein Atem wird ruhig. Und nur kurz denke ich in einem luziden Moment, dass ich gerade ziemlich glücklich bin.


1 Antwort auf „Falling asleep with your arms around me.“


  1. 1 kleinegoettin 06. Februar 2011 um 22:19 Uhr

    Und das kursiv geschriebene ist natürlich aus „Nacht“ von Kettcar, der Titel aus „On my feet“ von Eels, auch wenn das da anders gemeint ist.

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