Where the sunlight hits the snow.

Die Sanftheit, mit der die Welt mich empfängt als ich durch die Türe trete muss sie zuvor direkt aus meinem Innersten genommen haben. Der Schnee fällt so leicht und so weich wie mir war; eben noch in deinen Armen. Ich möchte nicht aufwachen, doch es muss ein Traum sein. Von dieser Schönheit kann meine Welt nicht sein. Ich bin eingehüllt in diese Schneewand, umgeben von den Gedanken an dich.

Ich lebe die tragischste aller Liebesgeschichten. Mein Verstand kämpft gegen Erwartungen und mein Herz findet sich auf keiner Seite wieder.

Der Schnee glitzert so furchtbar. Ich versinke ganz in seine Betrachtung, möchte mich nie mehr mit etwas Anderem beschäftigen. Der glitzernde Schnee soll mich so fest umschließen, dass ich zur Ruhe kommen kann. Denn ich bin unruhig, seit ich dich liebe. Nervös und fahrig. Ich erkenne mich selbst nicht und finde dich viel zu oft in meinen Gedanken. Zähle vertane Chancen; plage mich damit.
Alle meine Hoffnung kann ich jetzt nur noch auf den Schnee setzen, kann nur noch wünschen, dass er mich beruhigt.


1 Antwort auf „Where the sunlight hits the snow.“


  1. 1 Ey Lou 11. Dezember 2010 um 22:03 Uhr

    Interessant, wie unterschiedlich die Empfindungen sein können. Als ich vor ein paar Tagen aufgewacht bin und ganz Offenbach eingeschneit war, war mein erster Gedanke:

    „Yeeeeahh, diese Woche sind die Nachbarn mit Schneeschippen dran! STRIKE! Oh happy day!“

    Naja. Jedem seine kleinen Freuden ;^)

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