Archiv für April 2010

mirror, mirror.

Versprochen ist versprochen.

[Und wird dann doch gebrochen :/]

Einst versprach ich euch, sollte irgendwer ein Kommentar hinterlassen – hier – dann verrat ich euch einen ultra-pro-Tipp für alle die was mit Blogs zu tun haben. Und weil die super Grinsekatze die einzige von euch ist, die cool ist und tatsächlich n Kommentar hinterlässt (wo sind eigentlich meine Heerscharen von Fans hin, die ich mal hatte? :/), müsste ich das eigentlich mal machen. Tragischerweise hab ich den Tipp allerdings vergessen und deswegen kann ich ihn euch nicht verraten :/
Das tut mir schrecklich leid, aber bestimmt war der eh blöd. Bald schreib ich mal wieder was interessantes. Hoff ich.
So long and thanks for all the fish!

Och Leude.

Spammt doch mal nich so viel :/
Das macht mich nicht froh, nee nee nee.
Und wenn wir schon dabei sind: Erzählt mir mal wer, warum ihr euch alle auf diesem Blog registriert & dann dennoch nicht kommentiert? Auch das find ich echt schade, weil ihr seit doch sicher alle cool & habt was zu sagen?

Sooo & weil ihr euch jetzt mein Gemotze durchgelesen habt, geb ich noch kurz an. Weil nämlich, ich hab was neu. Eigentlich sogar drei Sachen. Wenn ihr weiterlest, dann seht ihr’s! :D :D Muha.

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someday we‘ll go all the way/ märz.

Achso.

Ich wollte ja kurze Sachen bloggen. Also noch eine kurze, wunderbare Ankündigung:
Vom 13.-16. Mai findet der buko-Kongress in Tübingen statt! Natürlich hab ich das schon mal geschrieben, aber das kann manfraumensch nicht oft genug sagen ;)
Zudem wird die Wüste Welle, das beste Radio auf der Welt (oder zumindest in der Region hier ;) ), 20 Stunden live vom Kongress übertragen. Mehr Infos dazu und schon im Vorraus einige super Beiträge und noch einige Überraschungen mehr (:D) erwarten euch auf der Seite hier.

Es ist spät geworden, für die Welt.

„Es sind of die heimlichen Lieben,
die man mit einer Stadt teilt“

Albert Camus

Ich habe noch nicht viel von der Welt gesehen. Aber jeden Ort an dem ich war liebe ich. An jedem Ort habe ich auch geliebt. Anwesende und Abwesende. Freunde und Menschen, deren Namen ich nie wusste. Mein Herz ist jedem Ort unwiederruflich verfallen und ich habe Angst, all jene Orte von neuem zu besuchen. Ich habe Angst, enttäuscht zu werden. Und ich habe Angst, neue Lieben mit einem Ort zu verbinden und die alten zu vergessen.
Aber ich würde es schlimm finden, diese Orte die ich liebe nie mehr zu sehen. Ich muss meinem Herz vertrauen, dass es sorgsam mit den Erinnerungen umgeht; sie nicht vermischt.
Ich erinnere mich, eigentlich etwas ganz anderes schreiben gewollt zu haben, aber dann fiel mir wieder ein, wie bald doch Sommer sein wird. Wie bald ich aus einem Routineleben in ein Abenteuerleben reisen kann und neues schmecken, riechen, fühlen. Lieben.

Candy says: „I‘ve come to hate my body“.

Louise machte Konversation. Das konnte sie natürlich gut. Entweder sie unterhielt sich und langweilte sich dabei heimlich furchtbar oder sie unterhielt sich nicht. In diesem Fall kam es oft vor, dass sie die Zunge von irgendwem in ihrem Rachen wiederfand und ihre Arme um einen fremden Hals geschlungen. Hin und wieder musste sie dann Aufklärungsarbeit leisten: Auf ein „Ich liebe dich“ antwortete sie viel zu oft „Aber du kennst mich doch gar nicht!“. Im Grunde genommen hasste sie das, aber das änderte ja nichts.

Die Welt überkam Louise. Sie konnte nichts dagegen tun, sie konnte die Welt nicht aufhalten. Sie konnte nur hoffen, dass die Unterhaltung bald vorbei, die andere Zunge bald aus ihrem Mund verschwunden war. Sie wartete ab, dass die Nacht vorrüber ging. Ausharren nannte sie das. Weshalb sie ausharrte und nicht einfach nach Hause ging, das konnte sie niemandem erklären. Zu naiv waren ihre Gründe, zu lächerlich war das, was sie hoffte. Denn eigentlich ging es ihr um sowas wie diese Liebes-Sache: Immer noch träumte sie davon, in den Armen einer vernünftigen Person aufzuwachen, die nicht etwa sagte: „Meine Güte, du bist ja immer noch da!“, sondern eher sowas wie „Komm, ich mach uns Frühstück!“.

Louise war im Kopf ein vernünftiger Mensch; sie war sich bewusst, dass solche Fantasien nicht ihre Realität werden würden. Aber die Welt überkam Louise. Es war nicht an ihr, sich gegen ihre Naivität aufzubäumen. Nacht für Nacht harrte sie aus, wurde Kumpel oder Körper und versuchte sich zu erinnern, wer sie eigentlich werden wollte.

Louise machte Konversation. Plauderte noch im Delirium munter weiter und erklärte natürlich jedem der es wissen wollte, dass sie nicht an die Liebe glaubte. Nein, kein Problem, nicht dass wir uns falsch verstehn! Nur, um sich wieder jemandem um den Hals werfen zu können. Heimlich langweilte sie das und heimlich überkam sie hin und wieder ein starker Brechreiz. Aber Louise hatte keinen Navigator, der ihr sagte: „Hier geht’s zum schönen Leben!“. Louise musste selbst nach dem schönen Leben suchen und dazu fehlte ihr die Motivation. Sie dachte sich lieber, dass alles gut sei wie es war. Dass die Unterhaltungen und die Zungen in ihrem Rachen nur zu einem Lifestyle gehörten, den sie sowieso leben wollte. Louise glaubte sich auch manchmal und freute sich dann.

Louise war eine riesengroße Lügnerin.

He, hallo.

Ich hab mir überlegt, ich könnte ja immer kurze Sachen bloggen, dann bräuchtet ihr nicht so viel zu lesen und würdet dieses Blog ganz supertoll finden. Das ist ne klasse Idee die ich bestimmt nicht wahrmach :(

drop.

Hiermit verkünde ich die Phantasie!

Die Glocken läuten Ostern ein; du hast mich zerstückelt. Wenn wenigstens gegen Ende der Nacht ein Licht leuchten würde, eine kleine LED-Lampe – wäre das nicht ein Hoffnungsschimmer? Aber wir wanken weiter, tanzen verirrt, verwirrt um fahle Gestalten, versuchen zu halten was nicht mehr haltbar ist. Es geht um die Wiederauferstehung, im doppelten Sinn. Volver = zurückkehren. Lass uns zurückkehren, an diesen einen Ort!
Als dieser Punkt erreicht ist, beugt sich der Pfarrer zur Pfarrersfrau und murmelt nur leise. Wer würde nicht versuchen, die Schlacht mit den eigenen Waffen zu schlagen?
Widersprich mir nicht! Kannst du den absoluten Grundsätzen standhalten, die heute nicht mehr als verwitterte Fragmente sind, in alten Stein gemeißelt? Viel zu ehrwürdig, viel zu spirituell.
Ein Manifest, basierend auf Naivität und Rückratlosigkeit. Wir sind Amöben, weißt du? Wir sind Amöben und schwimmen im Sturm.
Dies ist der angemessene Platz für uns. Gegen Stromschläge wirst auch du nicht ankommen.

und dann die entfremdung. und dann die entfremdung. und dann die entfremdung.
das ist die welt in der wir leben sie ist direkt vor meinen augen greifbar viel zu weit weg stehen die brennenden türme einer vergessenen stadt hungernde wesen kämpfen um trügerische sicherheit in den räumen.
und dann die entfremdung spielt sich direkt vor meinen augen ab und zu denke ich dass du recht hattest mit der welt anmut glimmt auf vor meinem gesicht wedelt einer mit dem fußballticket. ich bin verwirrt.

Hiermit verkünde ich: Ich werde Ihnen heute Abend die Phantasie verkünden! Sichern Sie sich einen Platz in der ersten Reihe; lassen Sie sich nieder auf der Tribüne und genießen das Drama! Es geht nichts über the beast in me.