Long live the springtime!

Jetzt blogge ich, wie so oft, auf meine furchtbar uneffektive Weise. Erst kommt gar nichts, dann ganz viel. An dieser Stelle müsst ihr laut ‚Ketchupflasche!‘ schreien. Oder auch nicht. Es sei euch überlassen ;)
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Theoretisch bin ich für heute mit Chemie versöhnt. Meine Chemielehrerin hat mir nämlich einen Schokomuffin überreicht. Dennoch verbessere ich momentan lieber meine Internetpräsenz als meine Fähigkeiten chemische Reaktionen nachzuvollziehn. Außerdem hab ich heute schon ewig viel gelernt. Wusstet ihr, dass diese ganzen zwischenmolekularen Kräfte gar nicht soo schwer zu verstehen sind? Die Van-der-Waals-Kräfte zum Beispiel, die sind ganz cool, weil die sind eigentlich wie Magneten und entstehen durch Zufall. Und je größer so ein Molekül ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Van-der-Walls-Kräfte gibt, denn ähm, ohmeingott, wie erklär ich das denn jetzt am besten? Also, wenn ihr fünf Erbsen habt, dann ist die Wahrscheinlichkeit ja nicht so hoch, dass eine von denen irgendwie mutiert ist. Aber wenn ihr fünfzigtausend Erbsen habt, dann ist die Wahrscheinlichkeit schon viel höher. So ist das mit den Van-der-Waals-Kräften halt auch. You see? :)
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Ochgottchen, jetzt langweil ich euch mit Chemie :D Wenn ihr das schlimm findet, dann schreit einfach auch ganz laut ‚Ketchupflasche!‘. Das wird alles besser machen.
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Spring is in town. Yeahyeahyeah :D Ich bin so glücklich heut, das glaubt mir keiner! :)
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Außerdem hatte ich heute eine Autobahnfahrt. Bei strahlendem Sonnenlicht. Irgendwie ist das super. Ich hab mich so ungeheuer groß & frei & das alles gefühlt. Dazu kam, dass ich eigentlich dachte, es sei eine normale Fahrstunde und dann haben wir auf einmal eine Sonderfahrt gemacht, das hat mich sehr erfreut!
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Ach. Ich hab am Wochenende „Strobo“ gelesen, von Airen, dem Blogger, ihr wisst schon. Naja. Und heute hab ich dann mit „Axolotl Roadkill“ angefangen. Na, ihr wisst schon. Das Buch um das es so einen riesen Skandal gab, weil viele Stellen aus „Strobo“ und anderen Quellen geklaut sind. Bis jetzt habe ich erst ein paar Kapitel gelesen, aber ich muss sagen, dass ich „Strobo“ besser fand. Kann an meinen ganzen Voruteilen liegen. Andererseits schmeißt Helene Hegemann in „Axolotl Roadkill“ die ganze Zeit mit kompliziert klingenden Fremdwörtern um sich. Ich mutmaße, dass sie das irgendwie auch macht, damit sie (trotz ihres Alters) für voll genommen wird. Ich mach das ja auch oft. Unbedingt fesselnd find ich das aber nicht. Wobei ich mir jetzt noch gar kein Urteil erlauben will und so, ich bin ja noch nicht sehr weit. „Strobo“ kann ich euch aber wärmstens ans Herz legen! Vielleicht denk ich deswegen heute auch so über die gute alte Jugend nach.
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Bald ist wieder Zeit für eine „(diesen sommer) zu erledigen„-to-do-liste! Hab ich festgestellt :)
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Morgen um 19 Uhr auf der Wüsten Welle; 96,6 mHZ in der Region Tübingen/ Reutlingen und im Livestream unter www.wueste-welle.de: Crazy Kitchen! Das Ract!-Festivalradio. Ich dachte, wenn ich schon am Wochenende die Klos bei uns im Radio putzen musste, aufgrund meiner neuen Zugehörigkeit bei dieser Redaktion kann ich auch gleich ein bisschen Werbung für machen! ;)
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Jetzt lern ich Chemie. Ohne Kompromisse.
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(Ich hab Bock auf Ketchup).