Once I built an ivory tower, so I could worhsip from above.

„Und… kennst du das, wenn alles in deinem Kopf so grauer Matsch ist? Wenn du gar nicht mehr weißt, was du denken sollst?“
Ja, ja, ja. Das kenne ich. Mein Kopf ist immer voll von grauem Matsch. Als ich 14 war musste ich für irgendein Projekt aus allen Wörtern der Welt eines wählen, das mich am besten beschreibt. Ich habe ‚confused‘ gesagt. Würde ich heute immer noch. Werde ich vermutlich für immer.

Manchmal kann ich nicht sprechen, weil es die Schönheit von etwas ist, die mir die Sprache raubt. Die mich nicht mehr atmen lässt und auch nicht mehr denken. Manchmal kann das Musik sein, die mich überrollt. Oder ein Wort oder mehrere. Manchmal rauben auch meine Gedanken mir den Atem und manchmal schnüren sie mir die Kehle zu. Die Wolken, in denen mein Kopf feststeckt, können auch das Atmen behindern.

Ich weiß nie, was ich sagen will, weil da so viel ist, was ich sagen könnte. Ich sage meistens das Falsche. Und lache zu laut. Die Hysterie ist die Geheimwaffe die ich gegen mich in mir trage. Oh, und dabei gebe ich mir doch solche Mühe, ehrlich zu sein. Ich will mit meiner Ehrlichkeit auf diese Weise überraschen, wie es diese seltenen Lieder tun, die uns bedeuten hinzuhören, wenn sie nur nebenher laufen. Die uns das Herz noch schlagend aus dem Leib reissen, mit einer solchen Wucht, dass wir meinen, wir müssten nun sterben oder für immer weinen, weil die Musik so schön ist. Genau auf diese Weise ehrlich sein will ich, doch ich glaube, dazu bin ich viel zu sehr Mensch.