Jenseits der Blinklinie.

‚Cause I‘d get a thousand hugs
From ten thousand lightning bugs
As they tried to teach me how to dance

Owl City – Fireflies

Manchmal kommt es mir so vor, als seien meine Beine zu lang für mein Bett, für meinen Platz hier. Es wirkt auf mich, als seien meine Beine dazu da, mich durch die Welt zu tragen und mir so viel zu zeigen, was ich nie gesehen habe und keineswegs dazu, an einem Ort zu bleiben.
Es ist mal wieder an der Zeit, an den Sommer zu denken und vom Sommer zu schreiben. Obwohl draußen noch Schnee liegt und gestern viele dicke Flocken durch die Nacht geflogen sind.

Oh man. Ich leide an Langeweile und Burnout gleichzeitig. Ich freu mich einerseits, dass viele der Aufgaben die ich habe, bald nicht mehr meine sein werden und nehme andererseits noch mehr neue Aufgaben an. Manchmal analysiere ich meine Situation und merke, dass ich momentan eigentlich traurig sein müsste, aber dazu bin ich zu müde. Zum fröhlich sein reicht es glücklicherweise immer.

Ich weiß gar nicht mehr, weshalb ich blogge. Was soll das denn bitte? Aber auch das ist so eine liebgewonnene Pflicht die ich weiterhin immer mal wieder wahrnehme, auch wenn ich schon lang nicht mehr an irgendeinen Sinn dahinter glaube.

Aber so ist das doch auch irgendwie mit dem Leben. Und bevor ich jetzt große Reden schwing, sag ich mal wieder Adieu.


1 Antwort auf „Jenseits der Blinklinie.“


  1. 1 luna 01. Februar 2010 um 17:01 Uhr

    irgendwann kehren wir immer zurück in den Sommer

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