Archiv für August 2009

I lost my heart in Amsterdam.

Die Bibliothek hier ist der Wahnsinn! Noch immer bin ich begeistert, heute ausversehen den ganzen Mittag mit lesen verbracht und dabei sind wir im Urlaub! Und „lesen“, das sagt nicht, wie es ist mitten in einer der Metropolen Europas vor einem riesigen Glasfenster in einem Hochhaus zu sitzen und auf einen Kanal zu sehen, wann immer man seine Augen vom Buch hebt.

Gerne wuerde ich einen Winter hier verbringen, hier in Amsterdam; nur um jeden Tag in diese Bibliothek zu kommen und alles zu lesen was in der englischen und deutschen und franzoesischen Abteilung steht und mich vielleicht ein bisschen am Niederlaendischen versuchen. Und vielleicht, ja vielleicht, wuerde ich auch ihn durch Zufall wieder treffen. Amsterdam ist gross, ja, aber nicht so gross als dass es unbeschraenkte Moeglichkeiten fuer junge Leute geben wuerde. Nur fast unbeaschraenkte. Ausserdem trifft man sich doch immer zweimal im Leben?

Im Van Gogh Museum waren wir noch immer nicht und auch nicht im Paradiso wo irgendwann mal die Sex Pistols gepsielt haben sollen. Aber inzwischen ist das Paradiso glaub ich auch irgendsoein Touri-Dings. Dafuer haben wir niederlaendische Pommes gegessen und niederlaendische Veggie-Burger und einen See haben wir in der Naehe des Zeltplatzes und abends geht eh immer was. Hey, erinnert mich dran, wenn ich wieder da bin ueber meine kulinarischen Erkenntnisse dieses Sommers zu schreiben!

Vier Tage bleiben wir noch und geben Geld aus fuer Klofrauen – und maenner die es hier in jeder noch so versifften Kneipe und selbst in dieser noblen Buecherei hier gibt (wir waren genau in einer Kneipe in der tatsaechlich keine Klofrau bzw. kein Klomann war) und fuer Duschmarken, denn auch duschen kostet auf dem Campingplatz. Aber hey, wir sind hier, wir sind jetzt hier, da darf man doch wirklich nicht mehr verlangen! :D

Achja, Link zur Seite dieser Bibliothek hier gibt“s leider nicht, weil ich aus Gruenden die mir nur auf niederlaendisch erklaert werden nicht verlinken kann, aber hier habt ihr die URL, falls es euch intressiert: http://www.oba.nl/

Bis bald & habt ne gute Zeit; ich werd sie auf jeden Fall haben! :)

Amsterdam, Mann!

Nicht nur das Meer haben wir gesehn. Im Moment sitz ich in einer Bibliothek die wohl die tollste auf der ganzen Welt ist. Bis vor ein paar Minuten hat ein Pianist gespielt und es gibt unglaublich viele Buecher und Zeitschriften und eine Wendeltreppe die auf eies der Regale fuehrt und riesige Sessel. Ja, ich bin begeistert!

Ansonsten ist hier im Moment so ein Kunst-und-Kultur-Festival oder so etwas. Bis jetzt haben wir das noch nicht richtig anschauen koennen, weil es geregnet hat, aber das Amsterdamer Nachtleben ausprobiert haben wir natuerlich! Wir waren in so einem Club der wohl eher fuer Touristen war (okay, stimmt, sind wir ja auch) aber auch in einer Kneipe und einer Disco die eher nicht so voll tourimaessig waren und wo der Barkeeper mit den Flaschen jongliert hat.

Und hey, Hollaender sind ungeheuer nette Leute! ;)

Heute Mittag saß ich am Meer und hab Kekse gegessen.

(niederlaendische tastatur.)

Können wir gehen vom Süden des Landes
Bis zum Norden der Welt, um zu sehen, was der Stand ist?
Ich werde Dich wiedersehen, weil ich es will
Und wir singen ein Lied, das uns begleitet
Ein kleines Licht, das durch die Dunkelheit leitet
Ich werde Dein Schatten sein, wohin Du auch gehst

Tomte – Norden der Welt

Ich hatte endlich das Gefuehl, angekommen zu sein. Am Ziel meiner Reise, am Ende der Welt. Wir haben es geschafft, tatsaechlich geschafft. Wir wollten das Meer sehen und da war es. Stroemte um unsere Fuesse und ein kleines Kind hat im Sand gespielt. Hier war das Meer, hier konnte man einfach nicht mehr weitergehen. War zum stehen bleiben und angekommen-sein gezwungen.

we‘re gonna live forever, ist das einzige was ich in solchen Momenten denken kann.

„Generation Unsichtbar“,

hat F. vorhin unsere Generation genannt. Und Recht hat er. Statt eine ordentliche Jugenbewegung zu sein hängen wir vor‘m PC rum. Statt Abenteuer zu erleben twittern wir. Statt Musik zu machen profilieren wir uns durch die Musik die wir gerne hören (ich übrigens auch, siehe „In Höchsten Höhen“). Wer wären wir, gäb es das Internet nicht? Und was wäre, würde jetzt jemand das Internet abschaffen? Endlich ein Grund mal auf die Straße zu gehn? Aber nein. Ohne Internet hätten wir ja gar keine Möglichkeit uns kurzzuschließen.
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A propos Internet (& a propos Abenteuer erleben): Der Fabian hat ausführlicher übers Sziget gebloggt, als ich es tat. Lest es :)
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Und nochmal a propos Abenteuer: Die Ferien sind noch lang nicht rum, am Mittwoch heißt’s wieder: „Die Kleine Göttin entdeckt die Welt“. In die Niederlande geht’s, mit der wunderbaren Cousine meinerseits. Nein… nicht DAFÜR. Es gibt Leute, die wollen auch einfach das Meer sehen. Im nüchernen Zustand. Nicht alle fahren zum kiffen nach Holland.
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Ich sollte mir mal einen gesünderen Schlafrythmus zulegen. Oder überhaupt einen Schlafrythmus. Ha ha. Heute Nacht hab ich 13 Stunden geschlafen. Oh mein Gott, ich bin prädestiniert zum twittern. Wenn ich DAS schon blogg. Wieviel ich schlafe :/ Naja, bestenfalls könnt ihr es als Lebenshilfetipps verstehen. „Kinners, legt euch einen ordentlichen Schlafrythmus zu, sonst gehts euch wie der KleinenGoettin!“.
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Wir sollten einfach eine Jugendbewegung werden.
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Gut Nacht.

two silver trees.

Die Menschen, sie leben unterschiedliche Leben und denken dennoch, dass es Berührungspunkte geben könnte. Punkte, an denen die Leben sich schneiden, an denen die Gedankengrenze so dünn, fast zerbrechlich ist. Die Menschen, wir Menschen glauben das und doch machen wir soviele Erfahrungen nur für uns. Wir erleben, entdecken, sehen und staunen und denken, denken, denken. Soviel Zeit vergeht, bis wir einen Menschen kennenlernen. Soviel Zeit vergeht, bis wir einen Menschen wiedersehen. Soviel geschieht, soviel erlebt jeder einzelne und soviel berührt alle. Und auch wenn ich weiß, dass du nicht mehr bist, wer du warst, fehlst du mir.

Die naive Hoffnung, dass wir gemeinsam erleben könnten, trotz allem.

Ich bin schockiert!

Seit fast ner Woche hab ich das neue Blog hier und niemand sagt was dazu :(
Hey? Ich bin immer noch die Alte? Ich muss doch wissen, was ihr hierüber denkt, sonst glaub ich, dass ihr mich jetzt Scheiße findet und lösch mich auf NImmerwiedersehn ausm Internet! :D

„Now Baby what‘ve you done to your hair?“

Grade das im Mädchenblog gesehen & weil ich das Buch auch mal gelesen hab & seit ich das neue Blog hab permanent Lust auf Schreiben aber gar nichts wirklich interessantes hab, dacht ich mir, ich schreib einfach dazu mal was.

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Wenn Äpfel reif sind, fallen sie vom Baum.

Kompromisslos.

Mehr denn je habe ich das Gefühl, weg zu müssen. Neue Dinge zu sehen und die alten Dinge neu wahrzunehmen. „Veränderung“ war früher ein Schlagwort. Heute ist mehr als nur Veränderung. Mir scheint es ist ein Abschied und ein Neubeginn. Auch wenn ein unaufmerksamer Beobachter das als genau das bezeichnen würde, was von der Allgemeinheit so einfach „Veränderung“ genannt wird, spüre ich doch, dass es diesmal nicht nur darum geht. Dass das nicht der Abschied von etwas ist, sondern der Abschied von einer langen Zeit des Wartens. Dass jetzt ich an der Reihe bin, dass ein Traum wahr wird und eine Ära beginnt.

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Ottalvós.

ottalvós

Die Kleine Göttin: Kopfüber in die Hölle!

Die Kleine Göttin: Kopfüber in die Hölle!

Und nochmal ein expliziter Link auf mein altes Blog, bevor ich hier richtig durchstarte.